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Mythencheck: Solarstrom im Norden

Stimmt es, dass…
… sich selbst bei uns in Norddeutschland die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach lohnt?

© Kara / fotolia.com

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach, kurz: PV-Anlage, lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Erstens kann man damit einen Teil des eigenen Strombedarfs selbst decken und auf diese Weise Stromkosten sparen. PV-Anlagen, die von den Stadtwerken Ahrensburg ab Juni 2018 im Rahmen unseres Pachtmodells (siehe weiter unten) konfiguriert werden, decken im Durchschnitt etwa 30 Prozent des eigenen Strombedarfs. Zweitens macht man sich durch die Eigenproduktion ein Stück weit unabhängig vom Strompreis. Drittens leistet man einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, denn eine PV-Anlage bedeutet eine nachhaltige Stromerzeugung.

Die Sonne liefert die Energie

Wie sehr sich eine PV-Anlage wirtschaftlich bezahlt macht, hängt hauptsächlich von diesen drei Faktoren ab: potenzielle Globalsonneneinstrahlung; Ausrichtung des Hausdachs; Neigungswinkel des Dachs. Um die Bedeutung der drei Faktoren besser zu verstehen, braucht man sich bloß in Erinnerung zu rufen, nach welchem Prinzip eine PV-Anlage funktioniert: Die Sonne fungiert als Energielieferant – je mehr Strahlen eine PV-Anlage einfängt, umso mehr Solarstrom kann sie erzeugen. Also richtet sich der Aufbau einer PV-Anlage möglichst optimal an der potenziellen, also möglichen, Sonneneinstrahlung aus.

Die Berechnungsgrundlage sind Wetterdaten

Jetzt etwas detaillierter zu den einzelnen Faktoren. Zur potenziellen Globaleinstrahlung: Es wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage aus, ob die Sonneneinstrahlung direkt oder indirekt erfolgt. Direkte Sonneneinstrahlung bedeutet, dass die Strahlen direkt ohne jegliche Verschattung auf die PV-Anlage treffen; sie sind kräftig und führen zu einem hohen Energieertrag. Indirekte Sonneneinstrahlung ist die in unseren Breiten weitaus häufigere Form und heißt, dass die Sonne von Wolken verdeckt ist oder ihr Licht reflektiert wird; die Strahlen treffen indirekt auf die PV-Anlage und können nicht so viel Ertrag erzeugen wie bei direkter Sonneneinstrahlung. In der Summe ergeben die direkte und indirekte Sonneneinstrahlung die potenzielle Globaleinstrahlung. Wie hoch diese voraussichtlich ausfallen wird, kann man auf Basis von Daten des Deutschen Wetterdienstes für jede Region und Stadt in Deutschland berechnen – und sogar für jedes Hausdach einzeln.

Die Dachausrichtung macht den Unterschied

Zum zweiten Faktor, der Ausrichtung des Hausdachs. Gemeint ist, in welche Himmelsrichtung das Dach zeigt. Eine Dachausrichtung nach Süden ist natürlich optimal. Eine West- oder Ost-Ausrichtung ist auch noch gut, eine nach Norden eher schlecht. In der Realität gibt es natürlich Mischformen wie zum Beispiel eine Südwest-Ausrichtung.

Die Dachneigung spielt eine Rolle, aber nicht die entscheidende

Zum dritten Faktor, der Dachneigung. Es ist selbstredend ganz praktisch, wenn das Dach in einem günstigen Winkel zur Sonneneinstrahlung steht, zum Beispiel mindestens in einem 30-Grad-Winkel. Aber der Faktor ist nicht so entscheidend, weil man auch nachhelfen kann. Im Fall eines Flachdachs baut man einfach eine Konstruktion unter die PV-Anlage. Wichtiger ist die Ausrichtung der PV-Anlage selbst – die wird in diesem Fall von unserem Experten optimal ermittelt.

Das Solarkataster bringt die Chancen ans Licht

Damit sich jeder Hauseigentümer in Ahrensburg auf die Schnelle ein Bild davon machen kann, ob sein Hausdach für eine wirtschaftlich sinnvolle PV-Anlage grundsätzlich in Frage kommt, haben die Stadtwerke Ahrensburg ein Solarkataster erstellt. Darin ist jedes einzelne Hausdach von Ahrensburg erfasst – und für jedes Hausdach wurde auf Basis der drei genannten Faktoren berechnet, wie gut es sich für eine PV-Anlage eignet. Interessierte brauchen auf der Website unseres Solarkatasters nur ihre Adresse einzugeben. Anhand eines Farbsystems können sie auf einen Blick erkennen, wie die Chancen bei ihnen stehen. Grün bedeutet „gut geeignet“, gelb „geeignet“, orange „wenig geeignet“, rot „ungeeignet“.

Die PV-Anlage wird optimal konfiguriert

Wer auf Grün oder Gelb stößt, kann davon ausgehen, dass sich die PV-Anlage auf seinem Hausdach rechnet. Wir empfehlen, sich in diesem Fall an unseren Energieberater zu wenden und sich nach dem Pachtmodells der Stadtwerke Ahrensburg eine PV-Anlage auf dem Hausdach installieren zu lassen. Unser Energieberater kalkuliert jeden Einzelfall ganz genau und konfiguriert die PV-Anlage so, dass sie den individuellen Wünschen und Anforderungen optimal entspricht. Er berechnet zum Beispiel, welche Leistung optimal ist, welche Module die besten sind und welche Fläche die Solarpanele in diesem Fall benötigen. Er erstellt ein kostenloses unverbindliches Angebot und kümmert sich, wenn ein Vertrag zustande kommt, um die komplette Abwicklung. Denn das Bequeme am Pachtmodells für die Verbraucher ist: Die Kosten für die PV-Anlage – vom Kauf bis hin zur Wartung – übernehmen die Stadtwerke Ahrensburg ebenso wie die komplette Organisation. Der Hauseigentümer pachtet die Anlage für 20 Jahre. Mehr Infos zum Pachtmodell der Stadtwerke Ahrensburg ab Juni 2018.

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