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Mythencheck Solarleuchten: Stimmt es, dass...

... Solarleuchten für Garten & Co. länger halten, wenn man ein paar Dinge beachtet?

Volker Sakriß, Energieexperte und Vertriebsleiter der Stadtwerke Ahrensburg GmbH, gibt Tipps, was man beim Kauf von Solarleuchten beachten sollte.

Mythencheck Solarleuchten
© 32893475 - fotolia.com

Ja, zumal es starke Qualitätsunterschiede gibt. Gemeinsam ist den Solarleuchten das Prinzip, nach dem sie funktionieren.  An der Oberfläche – sozusagen als Dach –  verfügen sie über Solarzellen, die tagsüber Sonnenenergie aufnehmen und diese in elektrischen Strom umwandeln. Der Strom wird in Akkus gespeichert und bei Dunkelheit als Lichtenergie wieder abgegeben. Qualitätsunterschiede der Solarleuchten ergeben sich aus der Beschaffenheit ihrer Bestandteile.

Woran erkennt man eine gute Solarleuchte?

Das Gehäuse sollte aus hochwertigem Kunststoff oder Metall sein. Und es sollte verschraubt sein – nur dann lässt es sich im Reparaturfall öffnen. Außerdem muss das Gehäuse die elektronischen Komponenten zuverlässig vor Wasser und Witterung schützen; ideal ist, wenn der Akku und die LED wasserdicht verbaut und die Solarzellen zwischen zwei Scheiben aus hochwertigem Kunststoff oder Glas eingebettet sind.

Der Akku sollte herausnehmbar und separat aufladbar sein. Je höher sein Ampere-Wert ist, umso länger liefert er Strom. Allerdings hängt die Laufzeit nicht allein von der Dauer der Nutzung ab, sondern auch von der Helligkeit, die mit dem Strom erzeugt wird. Möchte man zum Beispiel einen Weg hell ausleuchten, müssen die Solarzelle und der Akku ausreichend groß dimensioniert sein.

Worauf sollte man beim Kauf von Solarleuchten noch achten?

Eine Solarleuchte  ist sozusagen die Summe der miteinander verbundenen Bauteile. Je hochwertiger die Solarzellen sind, umso eher können sie selbst geringes Sonnenlicht aufnehmen und in elektrische Energie umwandeln. Die Qualität der Zellen "erkennt" man allerdings bestenfalls am Preis. Ein bewegliches Solarmodul hat den Vorteil, dass es sich nach der Sonne ausrichten lässt.

Nutzt man die Solarleuchte zu dekorativen Zwecken, nimmt man ein Gerät mit Dämmerungssensor – er sorgt dafür, dass die LEDs bei Dunkelheit anfangen zu leuchten und erst ausgehen, wenn es draußen wieder hell ist. Soll die Solarleuchte dagegen nur dann Licht spenden, wenn es wirklich benötigt wird, zum Beispiel zur Beleuchtung eines Hauseingangs, nimmt man ein Gerät mit Bewegungsmelder; dieser sorgt für bedarfsgerechten Energieverbrauch und dafür, dass der Akku ziemlich sicher immer genug "Saft" hat, um bei Bedarf das Licht angehen zu lassen.

Wie platziert und pflegt man Solarleuchten?

Auch mit der Aufstellung und Pflege beeinflusst man die Leuchtdauer und Haltbarkeit von Solarleuchten. Zur Platzierung: Am meisten Sonnenlicht fängt das Solarmodul ein, wenn es nach Süden ausgerichtet ist. Optimal ist ein 90-Grad-Winkel zum Höchststand der Sonne. Wer ein Gerät mit Dämmerungssensor hat, sollte noch beachten, dass die Leuchte nicht in der Nähe einer hellen Lampe steht – sonst wird der Sensor irritiert. Und LED "freuen" sich, wenn sie vor Regen geschützt werden.

Zur Pflege: Sind Solarzellen verschmutzt, sinkt die Ladeleistung – deshalb reinigt man das Solarmodul regelmäßig mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch. Was den Akku betrifft, so gilt es im Winter eine Kettenreaktion zu vermeiden: Lädt sich der Akku mangels Sonneneinstrahlung nicht vollständig auf, "merkt" sich der Akku, dass er nicht mehr auf 100 Prozent kommen muss. Um das zu verhindern, nimmt man den Akku bei Bedarf heraus und lädt ihn mit einem handelsüblichen Ladegerät am Stromnetz vollständig auf.

Wer meint, er könne den Aufwand umgehen, wenn er die Solarleuchte im Winter einfach im Keller lagert, irrt: Dann leert sich der Akku vollständig, und das verträgt er noch viel weniger als Minus-Temperaturen.

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