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Ist Ihr Stromverbrauch hoch oder gering?

„Wir werden sehr häufig von unseren Kunden gefragt, wie hoch der Stromverbrauch eigentlich sein sollte“, sagt Horst Kienel, Geschäftsführer der Stadtwerke Ahrensburg.

Strom wird immer wertvoller – so wollen die Verbraucher natürlich wissen, ob sie überdurchschnittlich verbrauchen und ob es Einsparpotenziale gibt.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 um zehn Prozent zu mindern. Nach der Hälfte der Zeit, also 2014, waren es nur etwa zwei Prozent weniger als 2008. Nun sollen natürlich auch die Haushalte dazu beitragen den Gesamtverbrauch Deutschlands zu senken, denn sie machen immerhin rund 26 Prozent aus. Um das Einsparpotenzial der Haushalte zu nutzen, müssen diese erst mal wissen, ob sie zu viel verbrauchen.

Deshalb gibt es den Stromspiegel. Dieser wird durch ein breites Bündnis von Verbraucherorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Energieagenturen und Forschungseinrichtungen erstellt. Im Stromspiegel werden Richtwerte für verschiedene Haushaltstypen angegeben. Individuelle Faktoren wie Haushaltsgröße, Gebäudetyp oder die Art der Warmwasserbereitung fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen so eine recht genaue Bewertung des eigenen Stromverbrauchs.

Ein 3-Personen-Haushalt im Mehrfamilienhaus verbraucht beispielsweise durchschnittlich 3000 kWh Strom im Jahr (bei einem Strompreis von 27 ct/kWh sind das rund 810 Euro). Ein sehr effizienter Haushalt kommt allerdings mit 1800 kWh aus (das entspricht rund 490 Euro Stromkosten pro Jahr).

Zur Erklärung: Die Kategorie „Hoch“ bedeutet, dass mehr Strom als in vergleichbaren Haushalten verbraucht wird. Es lohnt sich hier besonders nach Ursachen für den hohen Verbrauch zu suchen. Die Kategorie „Mittel“ bedeutet, dass der Stromverbrauch im Schnitt liegt. Allerdings werden auch hier einige Möglichkeiten zum Stromsparen noch nicht ausreichend genutzt. Die Kategorien „Niedrig“ und „Gering“ weisen darauf hin, dass schon vieles effizient ist, auch wenn durch technische Neuerungen und eigenes Verbrauchsverhalten immer noch was geht.

Sollten Sie nun feststellen, dass ihr Stromverbrauch in den Kategorien „Hoch“ oder „Mittel“ angesiedelt sind, dann gibt es einige Möglichkeiten, das zu ändern. Ein Energieberater, dessen Einsatz seit dem 1. März dieses Jahres durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird, prüft Ihren Haushalt und sucht potenzielle Energiefresser (siehe dazu: http://bit.ly/1xxNkEl). Das kann bei den Glühbirnen anfangen, über den Austausch von veralteten Elektrogeräten gehen und bei der Sanierung von Heizanlagen enden.

Die gute Nachricht: Durch das eingangs erwähnte Interesse der Bundesregierung, den Energieverbrauch im Allgemeinen zu senken, gibt es speziell für die größeren Baumaßnahmen im Wärmebereich (Heizungen und Erneuerbare Energie Anlagen) auch einige Förderungen (siehe dazu beim Marktanreizprogramm (MAP): http://bit.ly/1rZoPYv oder Newsletterartikel „Die Energiewende beginnt im Heizungskeller“).

Quelle: www.die-stromsparinitiative.de

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