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Mythencheck Datennetze: Stimmt es, dass...

…modernisierte Kupferkabel genauso leistungsfähig sind wie Glasfaserkabel?
Lars Seckler, Leiter Telekommunikation der Stadtwerke Ahrensburg GmbH, über die entscheidenden Vorteile von FTTH gegenüber Vectoring.

Lars Seckler

Nein. Um die Gründe besser zu verstehen, muss man ein paar Dinge zur Datenübertragung wissen.

Wie kommen die Daten eigentlich ans Ziel?

Herkömmliche Internetanschlüsse über ein Kupferkabel ermöglichen eine Bandbreite von rund 50 Mbit/s im Nahbereich eines Verteilerkastens; das reicht für „normales“ Surfen. Kupferkabelverbindungen sind aber leider relativ fehleranfällig, weil im selben Kabel noch andere Leitungen verlaufen und elektromagnetische Störungen zum Beispiel durch Gewitter auftreten können. Bei Glasfasern läuft die Datenübertragung durch optische Signale in Lichtgeschwindigkeit. Wer die heutigen Online-Möglichkeiten zum Beispiel zum Fernsehen per IPTV stärker nutzen möchte, braucht deutlich mehr Bandbreite. Je nach Nutzungsverhalten ist dann eine Bandbreite von 100 Mbit/s bis ca. 300 Mbit/s nötig. Prognosen zufolge werden Kupferkabelnetze schon ab ca. 2020 überlastet sein, eine Modernisierung per Vectoring hilft leider nur kurzfristig. Glasfasernetze dagegen bieten eine fast unbegrenzte Bandbreite, und zwar langfristig.

Warum sind die Glasfaser- und Kupferkabel unterschiedlich schnell?

Jetzt zu den Ursachen, warum modernisierte Kupferkabel bei weitem nicht so leistungsfähig sind wie Glasfaserkabel. Erstens: Die Geschwindigkeit, mit der zum Beispiel die Vectoring-Technik Datenmengen transportiert, liegt bei maximal 100 Mbit/s. Glasfaserkabel dagegen leisten schon heute 1000 Mbit/s, sind also zehn Mal so schnell, und ihre Bandbreite ist unbegrenzt. Zweitens: Wird das Kupferkabelnetz zum Beispiel per Vectoring modernisiert, so wird die Übertragungsstrecke zwischen der Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten durch ein Glasfaserkabel ersetzt. Aber: Vom Kabelverzweiger zum Hausanschluss bestehen weiterhin Kupferkabel – und je länger diese Kupferleitungsstrecke ist, umso mehr reduziert sich die Bandbreite bis zum Hausanschluss. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Bit/s, die Daten können aber auch deutlich langsamer unterwegs sein. Verlässlichkeit geht anders. Beim Glasfasernetz dagegen verlaufen die ultraschnellen Glasfasern dank FTTH-Technologie direkt bis zum Hausanschluss.

Glasfaserkabel
© 93016601 - fotolia.com

Warum sind die Kabelnetze unterschiedlich zuverlässig?

Drittens: Bei dem Kupfernetz handelt es sich um ein sogenanntes Shared Medium. Das bedeutet, dass die Bandbreite einbricht, wenn beispielsweise mehrere Nutzer in einer Straße gleichzeitig im Internet surfen. Diesen Effekt gibt es bei einem FTTH-Netz (Fibre To The Home) nicht, da die Bandbreite auf der Glasfaser bis ins eigene Haus nicht mit anderen geteilt wird.

Ist Glasfasertechnologie ihrer Zeit voraus?

Nun fragt sich der eine oder andere vielleicht, ob die Glasfasertechnologie nicht etwas übertrieben ist – wer braucht schon so etwas? Und wer will denn schon eine Bandbreite von 300 Mbit/s haben?

Gegenfrage: Wer hätte vor Kurzem gedacht, dass er auf sein Smartphone nicht mehr verzichten möchte? Wer hätte gedacht, dass bei Smartphones die Speicherkapazität von anfangs 8 Gigabyte auf jetzt 128 steigen – und gebraucht – würde? Und das alles in einem Zeitraum von gerade einmal acht Jahren!

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