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Mythencheck Bandbreite: Stimmt es, dass...

... einige Telekommunikationsanbieter hohe Bandbreiten zwar ankündigen, aber nicht garantieren?

Lars Seckler, Leiter Telekommunikation der Stadtwerke Ahrensburg GmbH, erklärt, warum die Stadtwerke Ahrensburg die zugesagte Bandbreiten garantieren können und wo Vectoring an seine Grenzen stößt.

Lars Seckler

Richtig. Bei Verträgen kommt es ja immer aufs Kleingedruckte an. Bevor ich ins Detail gehe, will ich kurz den Begriff erklären, nach dem ich oft gefragt werde: Bandbreite. Darunter versteht man die Geschwindigkeit der Datenübertragung, gemessen in Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die Bandbreite ist wichtig, weil davon abhängt, wie schnell Internetverbindungen funktionieren. Je höher die Bandbreite, umso besser kann ein Haushalt oder Unternehmen einen Internetanschluss nutzen.

Vectoring setzt weiterhin auf Kupferkabel

Herkömmliche Kupferkabel-Internetanschlüsse erreichen nur ca. 50 Mbit/s. Dass das für den heutigen Bedarf nicht ausreicht, merkt man zum Beispiel an langen Ladezeiten, Zeitverzögerungen oder ruckeliger Bildübertragung. Weil es dringend nötig ist, wird die Bandbreite mit Hilfe von Vectoring erhöht. Dazu wird für ein Teilstück der Übertragungsstrecke das alte Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt, nämlich zwischen der Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten. Aber zwischen dem Verteilerkasten und dem Hausanschluss liegen weiterhin Kupferkabel. Das hat zur Folge, dass die tatsächlich im Haus ankommende Bandbreite davon abhängt, wie lang die Kupferleitung bis zum Endverbraucher ist. Ist sie länger als 500 Meter, reduziert sich in der Regel die Bandbreite. Deshalb können Provider, die auf Vectoringtechnologie setzen, die Bandbreite auch nicht garantieren. Sie schreiben deshalb, dass sie „bis zu“ 100 Mbit/s liefern – tatsächlich kann die Übertragung aber auch viel langsamer vonstattengehen.

SchlossMedia garantiert Bandbreiten

© VadimGuzhva / Fotolia.com

Nur Provider reiner Glasfaserinternetverbindungen wie die Stadtwerke Ahrensburg GmbH können Bandbreiten garantieren. Die Bandbreite von Vectoring-Angeboten ist auf maximal 100 Mbit/s begrenzt. Um es deutlich zu sagen: Wo die Leistung von Vectoring aufhört, fängt die von reinen Glasfaserverbindungen gerade erst an. Reines Glasfaser-Internet bietet privaten Nutzern Bandbreiten von 100, 200 und 300 Mbit/s. Garantiert.

Nachteile von Kupferleitungen

Meine Meinung ist vielleicht nicht ganz objektiv, deshalb möchte ich an dieser Stelle aus dem Infoportal „vdsl-tarifvergleich.de“ zitieren: „… Kupferkabel eignen sich zwar prinzipiell auch für Kommunikationsnetze (Stichwort Festnetz) und sind sogar vergleichsweise günstig. Sie weisen allerdings mehrere gravierende, physikalisch bedingte Nachteile auf. Metallische Leiter sind anfällig für elektromagnetische Störquellen und verursachen Dämpfungen in der Signalqualität mit steigender Kabellänge. Das heißt: Mit jedem Leitungsmeter sinkt die Signalqualität und damit die mögliche Datenübertragungsrate. Nicht so bei Glasfaser... Ideal ist FTTH – also Glasfaser direkt bis zur Wohnung des Kunden...“

Genau das, was als ideal bezeichnet wird, bieten wir mit SchlossMedia an.

Der Bedarf an Bandbreite steigt erheblich

Beachtlich finde ich: Selbst jener Dax-Konzern, der in Ahrensburg derzeit für Vectoring wirbt, gibt zu, dass diese Technologie nur für die „nächsten Jahre“ ausreichen wird. Diverse unabhängige Prognosen gehen davon aus, dass in drei bis fünf Jahren eine Bandbreite von 100 Mbit/s in „normalen“ Haushalten der Minimalstandard sein wird. Wer sich heute vertraglich auf Vectoring festlegt, geht das Risiko ein, sich um das Thema Internet schon bald ein zweites Mal kümmern zu müssen. Mit Glasfaser hat man eine echte Lösung, und zwar für die nächsten Jahrzehnte.

Angebote von SchlossMedia

Weitere Hintergrundinfos zu Internetverbindungen:

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