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Mythencheck Wärmedämmung

Stimmt es, dass... man wärmedämmende Maßnahmen an Gebäuden auch im Winter ausführen kann? Oder sollte man mit energetischer Sanierung bis zum Ende der Heizperiode warten?

© Kzenon / Fotolia.com

Es gibt im Kern zwei Varianten von Wärmedämmung: Dämmung von innen und Dämmung von außen. Für Maßnahmen zur Außendämmung sollten die Temperaturen  verlässlich über fünf Grad Celsius liegen, insofern ist der Winter dafür kein günstiger Zeitpunkt. Aber man kann jetzt gut energetische Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich ausführen, zum Beispiel die Kellerdecke dämmen. Auch die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Dachbodens ist im Winter problemlos zu machen. 

Ohne Dämmung entweicht viel Wärme

Für eine baldige Wärmedämmung sprechen gute Gründe: In einem privaten Haushalt gehen bis zu drei Viertel des Energieverbrauchs auf das Heizen zurück. Bei einem nicht gedämmten Einfamilienhaus entweichen etwa zwei Drittel der Heizwärme über die Außenwände, den Keller und das Dach nach außen. Wer jetzt die Kellerdecke und/oder im Innenbereich des Dachs wärmedämmt, profitiert noch in dieser Heizperiode von den Vorteilen. 

Vorteile von Wärmedämmung

Wärmedämmung bringt verschiedene Vorteile. Erstens eine merkliche Heizkostenersparnis; je älter das Haus ist, umso mehr Heizenergie lässt sich mit energieeffizienter Sanierung einsparen. Zweitens Klima- und Umweltschutz; wer seinen häuslichen Energieverbrauch senkt, reduziert gleichzeitig CO2-Emissionen, die zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen. Drittens eine spürbare Verbesserung des Raumklimas und der Behaglichkeit. 

Wärmedämmung im Innenbereich

Bei einer Kellerdeckendämmung stehen Aufwand und Nutzen in einem besonders günstigen Verhältnis. Kellerräume sind meist unbeheizt und können das Haus von unten auskühlen. Stichwort: kalter Fußboden im Erdgeschoss. Damit Wärme aus den Wohnräumen nicht über die Kellerdecke verloren geht, dämmt man die Kellerdecke einfach von der Unterseite, etwa mit Dämmplatten. Die Kosten dafür sind relativ gering. Auch im Dachbereich lässt sich im Winter eine Dämmung gut umsetzen. In Frage kommen hier eine Dämmung der obersten Geschossdecke, eine Untersparren- und Aufsparren-Dämmung. 

Maßnahmen klug kombinieren

Über Wärmedämmung findet man im Internet jede Menge Informationen, auch detaillierte. Aber es ist ein komplexes Thema. Ein Laie, der die Maßnahmen nur isoliert betrachtet, kann zum Beispiel mit einer Kellerdeckendämmung unter Umständen eine Wärmebrücke in Höhe des Erdgeschosses herbeiführen. Um das zu vermeiden, wäre es nötig, dass die Kellerdeckendämmung mit einer Fassadendämmung einhergeht. Generell empfiehlt es sich, verschiedene energetische Modernisierungsschritte miteinander zu kombinieren. Welche Maßnahmen für welches Gebäude am besten sind, kann ein zertifizierter Energieberater beurteilen. Er analysiert nicht nur Einzelbereiche, sondern das Ganze. 

Energieberater analysiert fundiert

Wer energetisch sanieren möchte, sollte deshalb immer von Anfang an einen qualifizierten, unabhängigen Energieberater einbeziehen. Der zertifizierte Energieberater der Stadtwerke Ahrensburg ist sowohl Gebäudeenergieberater als auch Energieeffizienzexperte. Er berät fachgerecht, unabhängig und neutral, wie ein Gebäude energetisch optimiert werden kann. Sein Angebot reicht von einer energetischen Bestandsaufnahme des Gebäudes anhand von Thermografie-Aufnahmen über eine fundierte Analyse bis hin zu konkreten Vorschlägen, welche Sanierungsmaßnahmen sich auszahlen. Außerdem informiert er darüber, welche Maßnahmen mit einem finanziellen Zuschuss gefördert werden. Darüber hinaus gibt unser Energieberater Tipps, worauf man auf der Suche nach einem Fachhandwerksbetrieb achten sollte.   

Fördermittel zur Finanzierung von Baumaßnahmen

Eine energetische Sanierung führt in der Regel zu einer merklichen Senkung der Energiekosten. Wie stark der Energieverbrauch im Einzelfall sinkt, hängt vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Für die Finanzierung von energetischen Sanierungsmaßnahmen stehen unter anderem  Fördermittel der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zur Verfügung. Die Höhe der Förderung hängt davon ab, welche Energieeffizienz durch die Maßnahmen erreicht wird. Wichtig zu wissen: Die Beratung durch einen zertifizierten Sachverständigen ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass man öffentliche Fördermittel beantragen kann. Und der Antrag muss unbedingt gestellt werden, bevor mit einer Sanierungsmaßnahme begonnen wird. Der Energieberater der Stadtwerke Ahrensburg klärt Interessierte darüber auf, welche Fördermittel in ihrem Fall möglich sind. Zudem errechnet er, wann sich lohnt, ein ganzes Maßnahmenpaket zu schnüren, um den Standard eines KfW-Effizienzhauses und damit zusätzliche Fördermittel zu erreichen. 

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